Ausstellungsständer mit mehreren historischen Uhing-Rollringgetrieben auf Wellen, erklärende Tafeln daneben.

Historie

Uhing schreibt Geschichte

Die Geschichte der Firma Uhing ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Joachim Uhing – Gründer, Innovator und Erfinder des Rollringgetriebes. Im Laufe der Jahre wurde das Produktspektrum kontinuierlich erweitert und durch zahlreiche Innovationen ergänzt. Bedeutende Entwicklungen und Meilensteine haben Uhing zu einem international anerkannten Unternehmen gemacht. Doch diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende – auch heute setzen wir sie mit Innovationskraft und Weitblick fort.

1943
Schwarzweiß-Porträt eines Joachim Uhing in den 40er Jahren im Anzug und Krawatte vor neutralem Hintergrund.

Die Gründung

Alles beginnt im Jahr 1943: Joachim Uhing gründet sein Ingenieurbüro, in welchem er Kleinbildkameras, Wanduhren und schließlich auch Fadenführer für Industriestrickmaschinen entwickelt. Diese verschaffen ihm schon früh internationale Anerkennung und bilden zugleich das Fundament für eine enge, bis heute bestehende Partnerschaft mit Strickmaschinenherstellern auf der ganzen Welt.

1952
Historisches Rollringgetriebe mit Federn und Klemmbacken auf einer Rundwelle, Nahaufnahme.

Die Erfindung des Rollringgetriebes

Die Philosophie von Joachim Uhing: Mit intelligenten Eigenentwicklungen gezielt Marktnischen besetzen. 1952 gelingt ihm der entscheidende Durchbruch – mit der Erfindung des Rollringgetriebes. Diese mechanische Lösung wandelt die konstante Drehbewegung einer glatten Welle in eine kontinuierliche Hin- und Herbewegung um. Damit wird der Name Uhing weltweit zum Synonym für diese einzigartige Technologie.

1968
AMACOIL Logo in Blau auf weiß.

Erste Auslandsvertretung in den USA

In den 1950er und 1960er Jahren verzeichnet das Unternehmen ein kontinuierliches Wachstum, so dass es nur konsequent ist, einen Vertriebspartner in den USA zu gewinnen. Aufgrund des hohen Exportanteils der Uhing-Produkte - heute liegt es bei rund 60 % - entsteht schon früh ein globales Vertretungsnetz. Heute umfasst dieses Netzwerk mehr als 45 Standorte weltweit.

1973
Historische Außenansicht des Uhing Firmengebäudes der 1970er Jahre mit großem Fensterband und Parkplatz.

Einzug in Mielkendorf

Mit dem Wachstum des Unternehmens steigt auch der Platzbedarf – und so zieht Uhing 1972 in ein großzügiges Firmengebäude nach Mielkendorf. Dieses bleibt über 44 Jahre lang der Unternehmenssitz und prägt eine bedeutende Phase der Firmengeschichte.

1977
Kompakter schwarzer Antriebskörper mit Wellenstummel und verschraubtem Gehäuse, freigestellt.

Markteinführung Wälzmutter

Im Jahr 1977 ergänzt ein weiteres Produkt das Portfolio von Uhing: die Wälzmutter – ein kraftschlüssiger Schraubentrieb ohne internen Umschaltmechanismus. Dank ihrer Spielfreiheit entwickelt sie sich schnell zu einem interessanten Antriebselement, insbesondere für Hersteller von Messmaschinen.

1978
Früher Traversier-Schlitten Uhing Kinemax mit großer weißer Ziffern-Skala und Uhing-Logo auf einer Führungswelle.

Einführung des Kinemax

Mit dem Kinemax bringt Uhing 1978 eine kompakte, leichte Variante des Rollringgetriebes auf den Markt. Speziell für Anwendungen mit geringeren Kräften entwickelt, überzeugt es durch ein Kunststoffgehäuse, geringes Gewicht und attraktive Anschaffungskosten – bei gleicher Funktionalität wie das klassische Rollringgetriebe. Bis heute gehört das Kinemax fest zum Uhing-Produktportfolio.

1989
Lineareinheit mit Zahnriemenantrieb Uhing-Drive zur Markteinführung: schwarzer Schlitten auf Aluminiumschiene mit sichtbaren Laufrollen.

Markteinführung Zahnriemenantrieb Z-Drive

Nur sechs Jahre später ergänzt Uhing sein Sortiment um einen weiteren Antrieb: den Zahnriemenantrieb Z-Drive. Dieser formschlüssige Linearantrieb zeichnet sich durch hohe Verfahrgeschwindigkeiten und Beschleunigungen aus und erweitert das Anwendungsspektrum der Uhing-Antriebstechnik ein weiteres Mal.

1992
Schnellspannsysteme auf Wellen: unterschiedliche Spannköpfe halten eine transparente Folienrolle.

Markteinführung Schnellspannsystem easylock®

Das Schnellspannsystem Uhing-easylock markiert 1992 den Einstieg in ein umfangreiches Programm werkzeuglos bedienbarer Spann- und Befestigungselemente für glatte Wellen. Dieses System minimiert die Wechselzeiten und entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zum Erfolg.

1996

Wolfgang Weber wird in die Geschäftsführung aufgenommen

1996 übernimmt eine wichtige Persönlichkeit die Führung des Unternehmens: Wolfgang Weber. Bis 2025 lenkt er die Geschicke und führt das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft.

2002
U-Clip auf Welle

Markteinführung Klemmelement U-Clip

Im Jahr 2002 stellt das Unternehmen seinem Easylock-Schnellspannsystem mit dem Klemmelement Uhing U-Clip eine einfache und preisgünstige Variante zur Seite. Ein weiteres Beispiel für die konsequente Ausrichtung des Unternehmens an den Bedürfnissen seiner Kunden.

2009
3D Zeichnung von einem Rollringgetriebe.

Einführung der Nutzung von 3D-CAD-Modellen

Um auch weiterhin innovativ zu bleiben, führt Uhing 2009 die Nutzung von 3D-CAD-Modellen ein – eine bis heute wegweisende Technologie in der computerunterstützten Konstruktion und Fertigung.

2012
Rollringgetriebe auf Welle

Markteinführung Uhing Motion Drive

Mit dem Uhing Motion Drive bringt das Unternehmen eine konsequente Weiterentwicklung des klassischen Rollringgetriebes auf den Markt. Das 2012 eingeführte System kombiniert bewährte Mechanik mit moderner Sensorik und intelligenter Steuerungstechnik. Dabei sind alle Komponenten exakt aufeinander abgestimmt.

2017
Flaches, graues Firmengebäude mit Uhing-Logo an der Fassade aus der Vogelperspektive.

Umzug ins neue Betriebsgebäude nach Flintbek

Aufgrund stetig steigender Anforderungen an Produktion und Arbeitsschutz steht 2017 ein weiterer Umzug an. Im April bezieht Uhing ein neues Betriebsgebäude in Flintbek, das eigens für die Bedürfnisse des Unternehmens geplant und errichtet wurde – größer, moderner und mit optimalen Voraussetzungen für zukünftige Erweiterungen und technologische Entwicklungen in der Fertigung.

2023
Blauer Industrieroboter greift ein Werkstück aus einem Regalsystem mit beschrifteten Aufnahmen.

Die 5-Achs-CNC-Maschine

„Automatisiert in die Zukunft“ heißt es seit 2023 mit dem Einsatz einer 5-Achs-CNC-Maschine. Mit ihrer Hilfe lassen sich Bauteile gratarm bis gratfrei fertigen – und der gesamte Produktionsprozess wird deutlich beschleunigt.